Interview mit unserer Nummer 10 Henrik „Simme“ Sirmais

Die Vorbereitung der Todesfelder Fußballmannschaften ist im vollen Gange. Unser Kapitän Luca Sixtus hat sich neben den Einheiten Zeit genommen und unseren Neuzugang vom VfB Lübeck, Henrik „Simme“ Sirmais zum Interview getroffen.

Simme, Du bist vor einigen Wochen vom Regionalligisten VfB Lübeck zum SV Todesfelde gewechselt. Was sind für Dich bisher die größten Unterschiede der beiden Vereine?

Der VfB ist natürlich von der ganzen Struktur ein deutlich größerer Verein – mit größerem Stadion und einer ganz anderen Erwartungshaltung aus dem gesamten Umfeld. Nichtsdestotrotz ist es bemerkenswert, was der SV Todesfelde aus seinen Möglichkeiten macht. Es ist unglaublich zu sehen, wie viele Leute hier ehrenamtlich mit anpacken. Auch die Stimmung bei den Heimspielen ist hervorzuheben. Man hat das Gefühl, dass das ganze Dorf hinter dem Verein und der Mannschaft steht.

Wie macht sich aus Deiner Sicht zurzeit die Mannschaft, die ins zweite Jahr unter Cheftrainer Sven Tramm geht?

Ich denke die Mannschaft ist gut auf die kommende Saison vorbereitet. Die Vorbereitung haben wir gut genutzt, um uns einzuspielen und die konditionellen Voraussetzungen zu schaffen. Darüber hinaus konnten wir die ersten beiden Runden im Landespokal überstehen, obwohl wir es dort mit unangenehmen Gegnern zu tun hatten.

Im Landespokal-Viertelfinale hast Du nicht nur das 1:0 für uns erzielt, sondern damit auch Dein erstes Pflichtspieltor für den SVT. Beschreib‘ uns doch bitte den Moment nochmal und Deine Gefühlslage, als der Ball im Netz gelandet ist.

Das war natürlich ein absolutes Glücksgefühl für mich, da es uns ein großes Stück näher ans Halbfinale gebracht hat. Und, in letzter Zeit habe ich nicht so viele Tore geschossen, da ich beim VfB eher auf defensiven Positionen zum Einsatz kam.

In der Jugendmannschaft des VfB Lübeck angefangen, hast Du insgesamt 16 Jahre bei den Hansestädtern verbracht. Ist die Umstellung zu einem ambitionierten Dorfklub aus der Oberliga eine große?

Wie oben erwähnt sind die Unterschiede zwischem dem SVT und VfB groß. Trotzdem fällt mir die Umstellung nicht sonderlich schwer, da ich einfach Bock habe, guten Fußball zu spielen und Teil einer lustigen Mannschaft zu sein. Das alles kann mir der SVT bieten.

Was für eine Bedeutung hat Fußball generell in Deinem Leben?

Fußball hat immer eine zentrale Rolle in meinem Leben eingenommen und wird dies auch in Zukunft tun. Dennoch gibt es Dinge im Leben, die wichtiger sind. Deshalb war für mich der Schritt von der Regionalliga in die Oberliga auch richtig, da mein duales Studium bei der Polizei nicht mehr mit dem Fußball in der Regionalliga vereinbar war.

Mit Deinen 27 Jahren hast Du bereits einiges in Deiner fußballerischen Laufbahn erlebt. Oberliga, Relegation, Regionalliga und sogar DFB-Pokal. Du gehörst zu den Routiniers in einer jungen Todesfelder Truppe. Wie siehst Du Deine Rolle innerhalb der Mannschaft?

In erster Linie möchte ich natürlich helfen, die sportlichen Ziele zu erreichen. Dafür möchte ich hauptsächlich auf dem Platz Leistung zeigen. Ich hoffe auch, den jüngeren Spielern bei ihrer weiteren Entwicklung zu helfen. Ich denke, dass wir gute, junge Spieler haben, die auch das Talent haben, höherklassiger zu spielen.

Lennard Koth kickt seit mittlerweile vier Jahren für den SVT. Davor hat der Innenverteidiger mit dir zusammen in Lübeck gespielt. Verläuft Deine Integration ins Team auch seinetwegen leichter?

Ich habe beim VfB bereits mit Lennard, Emanuel Bento und Cedric Szymczak zusammengespielt. Alle drei haben mir die Integration erleichtert. Aber auch der Rest der Mannschaft und der Trainer- und Betreuerstab hat es mir sehr leicht gemacht. Ich habe mich von Anfang an als Teil des Teams gefühlt.

Zum Abschluss noch die Frage, welche Ziele Du mit dem SV Todesfelde verfolgst und wie Du Eure Chancen für die kommende Saison siehst?

Ich möchte mit dem SVT unter die Top fünf der Oberliga kommen und dabei ansehnlichen Fußball spielen. Im Landespokal möchte ich unbedingt das Finale erreichen und es dann natürlich auch gewinnen. Wir sind bereits im Halbfinale und im Fußball ist bekanntlich alles möglich. Die Mannschaft hat die Qualität, das Ziel zu erreichen.

 

Kapitän Luca Sixtus Neuzugang Henrik Sirmais