Jahreshauptversammlung 2019

Jahresbericht Fußballsparte SV Todesfelde

Hinter der Fußballsparte unseres SV Todesfelde liegt ein Jahr mit ganz vielen Höhepunkten, aber leider auch ein paar Schönheitsfehlern. Rein sportlich was unsere erste Mannschaft anbelangt, war es zweifelsfrei das erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Platz 3 in der Oberliga und beim Hallenmasters, im Landespokal sind wir bis ins Halbfinale vorgedrungen und dort am Regionalliga-Vizemeister VfB Lübeck gescheitert. Im Kreispokal stehen wir erneut im Finale und werden versuchen, am 30. Mai zum fünften Mal in Folge die Trophäe nach Todesfelde zu holen. Einzig das Vorrunden-Aus beim Kreis-Hallenmasters wirft einen kleinen Schatten auf die glanzvolle Bilanz unserer Oberliga-Mannschaft.

Wer weiß, was möglich gewesen wäre, wenn sich nicht im September zwei unserer besten Spieler verletzt hätten. Henrik Sirmais und unser Kapitän Luca Sixtus fielen fast ein halbes Jahr aus und konnten dem Team von Trainer Sven Tramm bis ins Frühjahr 2019 nicht helfen. Wie stark der ehemalige Lübecker Sirmais ist, beweist er seit März. In den zwölf Spielen, in denen er zum Einsatz kam, erzielte er zehn Treffer.

Unser Oberliga-Team ist zweifelsfrei das sportliche Aushängeschild unserer Fußball- Abteilung. Doch der SVT ist mehr, als nur eine sehr erfolgreiche Mannschaft. Unsere zweite Vertretung, die von Beginn an mit einem kleinen Kader in die Saison gegangen war, spielte im ersten Halbjahr beherzt auf und feierte bis zur Winterpause zehn Siege. Auf eigenem Platz blieb man sogar bis in den Dezember hinein unbesiegt. Erst im letzten Heimspiel des Jahres kassierten die Jungs vom Trainer Stefan Komm eine Niederlage.

Bedauerlicherweise konnten „Kolles“ Jungs den Schwung nicht mit ins neue Jahr nehmen. Sieben Niederlage in Folge ließen unsere Reservisten in der Tabelle abstürzen, Abstiegsgefahr bestand aber zu keinem Zeitpunkt.

Das erste Jahr der SG Wittenborn/Todesfelde darf getrost als ein erfolgreiches Jahr bezeichnet werden. Die Fußballer beider Vereine fanden schnell zueinander und bildeten rasch eine Einheit. An dieser Stelle ist das große Engagement von Ole Petersen, Thomas Ramm und Trainer Thomas Eggers zu erwähnen. Das Trio und zahlreiche weitere Helfer im Hintergrund sorgten dafür, dass die Mannschaft sich auf den Fußball konzentrieren konnte und dies auch überwiegend hervorragend tat.

Apropos Helfer – derer zahlreich darf sich die Fußballsparte des SV Todesfelde glücklich schätzen.

Da wäre zum Beispiel das Greenkeeper-Team von Andreas Grandt und Heiko Böhm, die über das gesamte Jahr herausragende Arbeit leisten. Die gesamte Truppe sorgt dafür, dass man uns um unseren Joda-Sportpark in ganze Schleswig-Holstein und darüber hinaus beneidet.

Euer Verdienst, Männer und dafür gebührt Euch riesige Anerkennung.

Heiko Böhm ist ein nicht zu ersetzender Helfer in unserem Klub, der sich regelmäßig um den Aufbau der Plätze kümmert. Ohne Heilo keine Linien und Fahnen – ohne ihn kein Spiel.

Unsere Ordner, für die ich stellvertretend Holger Böttger erwähnen möchte, Rainer Anselstetter – unterstützt von Rolf Rackow – kassiert bei Wind und Wetter bei den Heimspielen, durch die unser Präsi Holger Böhm und Claus-Peter Dieck professionell am Mikrofon mit den wichtigsten Fakten begleiten.

Und dann wäre noch, wie jedes Jahr gleich, aber trotzdem immer wieder ein kleines Stückchen besser, unser Steini. Baumeister des Erfolges mögen vielleicht andere sein, aber die hätten ohne Steinis Engagement nicht die Mittel zur Verfügung. Thomas Steenbock beschafft den Treibstoff, mit dem unser SVTExpress durch das Fußballland Schleswig- Holstein rast und dies noch hoffentlich lang machen wird. Durch die Jahrzehnte lange Verbundenheit mit unserem Hauptsponsor Bernd Jorkisch schafft es Steini immer wieder, ein stabiles Fundament zu schütten.

Highlights aus der Saison 2018 / 2019

  1. Juli – Zweitligist Holstein Kiel gastiert im Joda-Sportpark und gewinnt vor 1200 Zuschauern mit 4:0. Viel wichtiger als das Ergebnis: Für die Tafelstiftung Schleswig- Holstein kommen an diesem Sommernachmittag mehr als 10000 Euro zusammen.
  2. Oktober – erneut kommen über 1000 Zuschauer in den Joda-Sportpark. Ein Großteil der Besucher hofft, dass der SV Todesfelde den Regionalligisten VfB Lübeck im Halbfinale des Landespokal bezwingen kann. Doch daraus wird leider nichts, die Lübecker gewinnen mit 3:0 und qualifizieren sich für das Endspiel.
    Im Oktober gibt es im Oberliga-Team einen Wechsel auf dem Posten des Co-Trainers. Für David Meuser, der nach anderthalbjähriger Tätigkeit aus beruflichen Gründen ausscheidet, kommt Bastian Holdorf, der unter anderem als Cheftrainer bei unserem Nachbarn TuS Hartenholm fungierte.
    Ab dem 1. November kehrt ein alter Bekannter in den aktiven Kreis der SVT-Familie zurück. Frank Freitag übernimmt den Posten des Scouts und ist mittlerweile Co-Trainer in der zweiten Mannschaft.
  3. Dezember – Unsere Oberliga-Mannschaft scheidet bei den Kreis-Hallenmasters in Leezen in der Vorrunde aus. Sieger wird erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs die Kaltenkirchener TS.
  4. Januar – Elf Reisebusse und zahlreiche Privat-PKWs begleiten unser Team in die Sparkassen-Arena nach Kiel. Zum fünften Mal hat sich unser SVT für das SHFV- Hallenmasters qualifiziert und legt einen Auftritt auf dem Feld und auf den Rängen hin, der bei allen knapp 9000 Zuschauern bleibenden Eindruck hinterlassen hat. 800 Fans sorgen dafür, dass blau-gelb die dominierenden Farben in den Arena sind und unseren Jungs fehlen zehn Sekunden zum Einzug ins Finale. In der letzten Minute kassieren wir gegen den Titelverteidiger SC Weiche 08 Flensburg den 2:2 Ausgleich und müssen uns mit Platz drei zufrieden geben – dies war, nach dem die erste Enttäuschung über das knappe Aus verflogen war, jeder.
    Ein ultrageiler Auftritt des gesamten SV Todesfelde !!!
  5. MAi – 9:2 bei Inter Türkspor Kiel ! Es war der höchste Sieg in der Oberliga-Historie
    des SV Todesfelde.
  6. Mai – Mit einem 0:2 gegen die zweite Mannschaft des VfB Lübeck endet die Spielzeit 2018 / 19 erstmals in der SVT-Geschichte auf einem Medaillenrang. Das Team von Trainer Sven Tramm belegt mit 51 Punkten Rang drei – auch ohne den Sechs-Punkte-Abzug, den wir durch die Disqualifikation des TSV Schilksee erleiden mussten, wären wir Dritter geworden. Außerdem stellt der SV Todesfelde mit Morten Liebert zum zweiten Mal nach 2016 den besten Torschützen der Liga – Liebert traf 26 Ma in der Oberliga.
  7. Mai – Kreispokalfinale in Garbek gegen den SV Schackendorf ! Wie es ausgeht ?

Text und Bilder: Markus Weber